XXIII. IUFRO-Weltkongress im August 2010 in Korea 
Die exzessive Nutzung zur Gewinnung von Holz und Energie, die Umwandlung von Waldflächen in Ackerland, Waldbrände, Wüstenbildung, Trockenheit und illegales Abholzen gehören zu den Faktoren, die in der Vergangenheit für die Verschlechterung des Zustandes der Wälder Asiens verantwortlich waren.
In jüngerer Zeit stieg allerdings das Bewusstsein für die Probleme und die Übernutzung und man begann mit Maßnahmen zur Sanierung der Wälder. Erste Erfolge waren bei staatlichen Programmen zu verzeichnen; Initiativen von Industrie, Nichtregierungsorganisationen und Gemeinden folgten.Die wachsenden Volkswirtschaften Asiens, eines Kontinents mit 14% der weltweiten Waldfläche und 60% der Weltbevölkerung, bringen für den Wald, der in vielen Ländern von großer Bedeutung ist, eine Reihe von Herausforderungen aber auch Chancen wirtschaftlicher, ökologischer und gesellschaftlicher Natur mit sich.
Waldwissenschaftler aus unterschiedlichen Regionen Asiens, die sich diesen Herausforderungen im Rahmen der Initiative „Keep Asia Green“ stellten, werden beim IUFROWeltkongress 2010 in Seoul Fragen über die Geschichte, den aktuellen Zustand, sowie über Erfolge und Misserfolge der Waldrehabilitation in ihren jeweiligen Ländern diskutieren.
„Die Diskussionen zu „Keep Asia Green” in Seoul sowie die Erfahrungsberichte und Erfolgsgeschichten werden Teilnehmern aus aller Welt, die sich mit dem Thema der Walddegradation befassen, nützen und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, welche Maßnahmen in ihren Herkunftsländern ergriffen und erfolgreich umgesetzt werden können“, meint IUFROPräsident Professor Don K. Lee.
17.11.2009, Lebensministerium Öffentlichkeitsarbeit


